Am Freitag, 11. Dezember zeigt die SP Arlesheim im Restaurant Stärne den mit dem Deutschen Dokumentarfilmpreis 2009 ausgezeichneten Film „Let’s make money“ von Erwin Wagenhofer.
Der Film folgt der Spur unseres Geldes im weltweiten Finanzsystem und blickt hinter die Kulissen von Banken und Versicherungen. Sein Inhalt sollte zum Grundwissen jeder Person gehören, die ein Bankkonto hat!
Denkanstoß zu Let’s make money war für Wagenhofer der Werbespruch einer Bank: “Lassen Sie Ihr Geldarbeiten!”. Und so folgt der Film dem Weg des arbeitenden Geldes: dorthin, wo spanische Bauarbeiter, afrikanische Bauern oder indische Arbeiter unser Geld vermehren. Let’s make money zeigt Fondsmanager, die das Geld ihrer Kunden jeden Tag aufs Neue anlegen. Oder Unternehmer, die zum Wohle ihrer Aktionäre ein fremdes Land abgrasen, solange die Löhne und Steuern niedrig sind und die Umwelt egal ist. Let’s make money zeigt mehrere Ebenen des Finanzsystems und deren Konsequenzen für unser Leben. Scheinbar unentwirrbare Transaktionen und undurchdringliche Zusammenhänge werden auf einfache Prinzipien zurückgeführt und in konzentrierten Gesprächen mit überzeugenden Fachleuten (z.B. dem Ressortleiter des Wirtschaftsteils der NZZ) auf den Punkt gebracht.
Wir freuen uns,mit Ihnen diesen Film anzuschauen und anschliessend darüber zu diskutieren. Alle sind herzlich dazu eingeladen.
Für die SP Arlesheim: Anet Spengler Neff
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Die SP lädt ein zum Filmabend:
„Let’s make money“
– ein Film, der wachrüttelt und nach Wende ruft -
im Gasthaus zum Stärne, Arlesheim, am
Freitag, 11. Dezember 2009
Ab 19 Uhr gibt es zu Essen und zu Trinken
Ab 20 Uhr läuft der Film
Ab 21.50 Uhr haben wir Zeit zum Reden
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Minarette sind Bauwerke. Wo und wie sie erstellt werden dürfen, ist eine Frage der kommunalen Bauordnung nicht in der Bundesverfassung. Den Rest des Eintrages lesen »
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Der Antrag zur Reduktion der Feuerwehrersatzabgabe wird die SP heute nicht stellen, dies auf Grund sowohl von weiteren, internen Ueberlegungen wie auch von zahlreichen qualifizierten Rueckmeldungen. Wir behalten uns vor, den Antrag zu anderer Zeit oder in andere Form einzugeben.Der Vorstand
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Eigentlich ist es einfach und klar: das Töten von Menschen, insbesondere der Zivilbevölkerung in irgendeinem entfernten Land, unterstützen wir nicht. Niemand in der Schweiz will das. Also produzieren und exportieren wir auch keine Waffen und keine Materialien, die dafür verwendet werden können.
- So einfach und logisch ist das und deshalb fast unvorstellbar, dass es nicht für alle selbstverständlich ist, „JA“ zu stimmen zur Initiative „für ein Verbot von Kriegsmaterialexporten“.
Warum ist es nicht so selbstverständlich? – Weil durch ein solches Verbot Arbeitsplätze verloren gehen: 5100 werden es gemäss einer Studie des Bundes sein. Aber kann es sein, dass wir Arbeitsplätze für Menschen erhalten um den Preis, dass mit den Produkten dieser Arbeit andere Menschen getötet werden? Das ist ethisch nicht vertretbar.
Die Initiative sieht vor, dass der Bund während 10 Jahren die Regionen und Personen unterstützt, die von einem durch das Verbot ausgelösten Auftragsmangel betroffen sind. Das ist nicht nur in sozialer Hinsicht sinnvoll, denn wir werden in der Zukunft solche Unternehmungen mit gutem Knowhow brauchen, um umweltfreundliche Technologien entwickeln und produzieren zu können. Die entsprechende Umrüstung der Rüstungsbetriebe kann der Bund nach Annahme der Initiative vollziehen helfen. Allzu schwierig dürfte es zudem für diese Betriebe nicht sein, auch zivile Aufträge (z.B. im Fahrzeug- und Flugzeugbau) zu bekommen, denn es ist schon vorgekommen, dass zivile Aufträge wegen zu vieler militärischer Aufträge zurückgestellt werden mussten (Pilatuswerke, Nidwalden).
Wir können deshalb ohne Zögern dieser Initiative zustimmen und damit endlich den Export von Kriegsmaterial verbieten.
Anet Spengler Neff, SP Arlesheim
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