Archiv für die Kategorie: “Lieblingslektüre”

inserat_trabi.jpgAb Donnerstag, 14. Februar 2008, werden die Fahrgäste der Tramlinie 10, die an den Haltestellen „Stollenrain”, „Im Lee” oder „Baselstrasse” einsteigen, eine kleine „Bibliothek” der SP Arlesheim vorfinden: Eine Alternative zu den Gratis-Zeitungen. Man kann sich mit Lektüre bedienen und diese nach Belieben behalten oder wieder zurückbringen. Die „Bibliotheken” werden regelmässig neu bestückt, und die Lektüre wird mit Buchzeichen versehen. – Die Aktion dauert bis zum 24. Februar 2008 und ist von der BLT bewilligt.
Wir wünschen gute und erholsame Fahrt!
Ihre SP Arlesheim

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inerat_xy.jpg Dieses Buch beschreibt die Geschichte eines Mannes, welcher infolge eines plötzlichen Ereignisses auf einer Brücke, eine längere Reise an die Atlantikküste unternimmt. Er geht dort auf Spurensuche. Seine Begegnungen mit Menschen und deren speziellen Geschichten sind höchst spannend zu lesen. Die Erlebnisse diese Mannes lassen sich am besten mit den Worten aus dem Buch von Elias Canetti ( die gerettete Zunge – Geschichten einer Jugend ) beschreiben: „Was immer man berührte, löste Wellen von Neuem aus, die sich nach allen Seiten hin verbreiteten“. Der Autor versteht es meisterlich Spannung zu erzeugen und dies in einer wunderschönen Sprache zu schreiben. Das Buch heisst: Nachtzug nach Lissabon von Pascal Mercier.
Hans Jürg Scheibli

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inerat_xy.jpgEin besinnliches Zitat aus meiner aktuellen Lektüre: “Jede noch so äusserliche Assimilation ist eine Flucht oder der Versuch einer Flucht aus der traurigen Gemeinschaft der Verfolgten; ist ein Versuch, Gegensätze auszugleichen, die trotzdem vorhanden sind.“ Geschrieben wurde dies von Joseph Roth, 1927, in „Juden auf Wanderschaft“. Sein Appell für Toleranz, gegen Ausgrenzung und für das Bewahren unterschiedlichster Identitäten sollte ein dauerndes Anliegen und Bemühen für uns alle sein.

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inerat_xy.jpg“Ich sage den Leuten, wie es wirklich ist”, sagt unser jüngster Ex-Bundesrat oft und gerne. Wer diesen Satz sagt, verkauft die Leute für dumm. Meines Erachtens weiss niemand, “Wie es wirklich ist”. Wer es behauptet, setzt zu einer Lüge an. So redet ein Wolf, der sich als Geiss ausgibt; so redet ein Milliardär, der sich als Mann des Volkes ausgibt. Den Rest des Eintrages lesen »

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inerat_xy.jpgVon Hermann Hesse ist eines meiner Lieblingsbücher. Siddharta ist ein junger Brahmane, ein Angehöriger der oberen Kaste des indischen Kastensystem. Er befreit sich aus familiären und gesellschaftlichen Konventionen, um seinen eigenen Weg zu finden. Das hat mich sehr beeindruckt. Ich selbst kann mich gut mit Siddharta identifizieren, denn auch ich habe oft die Werte der Gesellschaft hinterfragt und nach dem eigentlichen Sinn meines Lebens gesucht. Ausserdem hat mich das Buch persönlich angesprochen, da ich einen persönlichen Draht zu diesem Kulturraum habe und seine Konventionen kenne.

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