Archiv für die Kategorie: “arlesheim”

Die Arlesheimer Sekundarschule ist in Gefahr. Nicht wegen der SchülerInnen, nicht wegen des Lehrpersonals und noch nicht einmal wegen des Schulrats. Aber der Kanton hat ihr das Messer an den Hals gelegt. Nach dem Willen der Bildungs- und Kulturdirektion des Kantons Baselland sollen die Sekundarschulen Arlesheims und Münchensteins „fusionieren“ und ein Domizil in Münchenstein beziehen.

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Freie Schulwahl als aktuelle Frage

Die freie Schulwahl ist (noch) kein Thema für den Schulrat. Er hat derzeit in dieser Beziehung keinerlei Befugnis und Kompetenz. Solange die Frage sich stellt, ob die Schulwahl freizugeben sei, ist die Politik und sind die StimmbürgerInnen angesprochen. Genau genommen sollte das Thema daher auch die Schulratswahlen nicht beeinflussen. Und doch steht die Frage derzeit so zentral in der Schullandschaft, dass Meinungsäusserungen dazu im Hinblick auf die Schulratswahlen sinnvoll erscheinen. Sie geben einen Einblick in die Grundhaltung der KandidatInnen zur Schule, die sie mitgestalten sollen.

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peter_vetter.jpgDie Parteiversammlung der SP Arlesheim nominierte den bisherigen Gemeinderat Peter Vetter als Schulratskandidaten für die Wahlen vom 1. Juni 2008.

Peter Vetter, Dr. iur., Advokat, M.C.L wurde 1962 geboren. Er wohnt seit 1969 in Arlesheim, ist verheiratet und hat zwei Kinder (9 und 13-jährig). Er ist Geschäftsleiter des Versicherers des öffentlichen Verkehrs (VVST). Er ist Präsident der SP Arlesheim, war Kantonsrichter und Gemeinderat (Ressort Bildung und Familie).

Peter Vetter steigt mit drei pointierten Aussagen in den Wahlkampf. Er sagt: Die freie Schulwahl ist nicht praktikabel. - In der Frage des Sekundarschulstandortes müssen alle Optionen geprüft werden. – Elternräte lösen die Probleme unserer Schulen nicht.

Er wird diese Positionen im SP-Weblog detailliert begründen. Und er hofft auf eine rege Diskussion.

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Ein funktionierendes System sollte nie geändert werden, sagen viele Informatiker. Ein gut funktionierender Gemeinderat, auch nicht!

Trotzdem gibt es jetzt in Arlesheim leider einen Wechsel: Gemeinderat Peter Vetter von der SP geht.

Wir – Marie Regez (bisherige SP-Gemeinderätin) und Anet Spengler Neff (für den frei werdenden SP-Sitz neu Kandidierende) – möchten die politische Kultur und die transparente Arbeit des Gemeinderates fortsetzen. Dazu gehört auch die entsprechende gute Kommunikation in den Behörden und gegenüber der Bevölkerung: Es ist uns wichtig, dass die Politik nahe bei der Bevölkerung, nachvollziehbar, transparent und diskutierbar ist.

Wir wollen an die Arbeit der Zukunftskonferenz 05 (Leitbild 2020) anknüpfen, bei der sich ja viele Leute aus Arlesheim beteiligt hatten. Weiterhin stehen für uns soziale und Umweltanliegen in allen Geschäften im Vordergrund. Insbesondere möchten wir in der kommenden Legislatur erreichen, dass Arlesheim zu mehr verkraftbaren Wohnmöglichkeiten für “normalverdienende” Familien und Einzelpersonen kommt. Wir möchten beitragen, dass griffige Massnahmen entwickelt und umgesetzt werden, um  Immissionen in Wohn- und Erholungsgebieten zu minimieren. Dies ist z.B. im Rahmen der derzeitigen Überarbeitung des Zonenplanreglementes möglich. Wir wollen energiepolitisch sinnvolle Massnahmen und Investitionen unterstützen. Wir wollen auch Freiräume für unsere Kinder und Kindeskinder bewusst  offen lassen. Das heisst z. B. Grundstücke wie die „Zirkuswiese“ und der frühere Friedhof bei der Trotte von jeglicher Ueberbauung frei zu halten.

Und wer noch mehr über uns wissen will, kann sich gerne bei uns persönlich melden.

Marie Regez, bisherige Gemeinderätin, Anet Spengler Neff, Mitglied der Gemeindekommission, Kandidatin für Gemeinderat und Gemeindekommission.

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